Vibrationsgeräte

Vibrationsgeräte

Fitness aus der Steckdose: Das Training auf Vibrationsgeräten verlangt Ganzkörpereinsatz. Die Vibration ist eine Schwingung und diese lässt sich in zwei Richtungen steuern: Über die Amplitude und die Frequenz. Bei kleiner Amplitude kippt die Platte nur minimal und je größer sie wird, desto stärker neigt sie sich.

Die meisten Vibrationsgeräte arbeiten mit fixer Amplitude und variabler Frequenz. Die in Hertz gemessene Frequenz definiert die Wackler der Platte pro Sekunde und da arbeiten die Trainingsprogramme meist mit Frequenzen zwischen 20 und 60 Hz. Diese Schwingungen lösen in der Muskulatur unwillkürliche Dehnreflexe aus und diese dienen wiederum der Kraftsteigerung.

In Studien konnten primär eine Verbesserung der Schnellkraft und eben Sprungkraft nachgewiesen werden. Zudem besitzt das Training auf Vibrationsgeräten offensichtlich ähnlich positive Effekte wie Ausdauersport. Die Effekte wurden anhand eines verbesserten Zuckerstoffwechsels bei Diabetikern Typ II in Studien dokumentiert.